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Raisting

Glockenweihe in Raisting

Aufgrund der laufenden Außenrenovierung der Pfarrkirche St. Remigius wird die Kirche auch ein neues Geläut erhalten. Drei Glocken aus der ehemaligen Kirche „Zu den Acht Seligkeiten“ in Füssen haben in Raisting eine neue Heimat gefunden: die Marienglocke, die Christophorusglocke und die Totenglocke bzw. Sterbeglocke.

Ende Mai wurde eine weitere vierte Glocke in Innsbruck gegossen: die Remigiusglocke – 226 kg, Schlagton cis2. Eine Delegation aus der Pfarrei war beim Glockenguss vor Ort.

Die Glocken sollen die Menschen in Raisting über alle Lebensphasen hinweg begleiten. Wenn sie zu den Gottesdiensten rufen, bei Taufen und Hochzeiten erklingen oder bei besonderen Ereignissen und Hochfesten zu hören sind. Außerdem sind sie auch als Taktgeber und als Unterbrechung des Alltags beim Gebets- oder Angelusläuten am Morgen, am Mittag und am Abend wichtig. Darüber hinaus werden sie das letzte Geleit eines Verstorbenen feierlich umrahmen. So begleiten die Glocken die Menschen in unterschiedlichen Lebens-momenten – von Anfang an bis zum Abschied.

Im Rahmen eines Pontifikalamts wurden am Samstag, 11. Juli alle vier Glocken von HH Bischof Dr. Bertram Meier geweiht. Die Glocken wurden mit Weihwasser besprengt, mit Weihrauch geweiht und mit Crisam gesalbt.

In seiner Predigt ermutigte der Bischof die Gläubigen dazu, Gottes Wort nicht nur zu hören, sondern es anzunehmen und in den Alltag zu übersetzen: „Dem Wort Gehör schenken, es sich zu Eigen machen und die Frohe Botschaft ins Heute übersetzen. Bitten wir Gott am heutigen Tag darum, dass der Klang der Kirchenglocken nicht nur unsere Ohren, sondern auch unser Herz erreiche.“

Bei der anschließenden Feier konnten die Glocken nochmals hautnah besichtigt und Erinnerungsfotos gemacht werden, bevor sie ihren Dienst aufnehmen.

(Gabriele Fischer)

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